Bericht vom Montag, den 25. März
Das heutige Erscheinungbild der Innenstadt verdankt Turku einer großen Brandkatastrophe im 19. Jahrhundert. Die großteils aus Holz bestehenden Häuser wurden ein Raub der Flammen. Der deutsche Baumeister Carl-Ludwig Engel wurde mit dem Wiederaufbau beauftragt. Seine Gebäude prägen das heutige Aussehen der Stadt. So stammt auch das auf einem Hügel gelegene Observatorium von ihm. Ich möchte das Denkmal des bekannten finnischen Läufers Paavo Nurmi besichtigen, aber er ist mir offensichtlich entwischt. Ich kann es nicht finden. Ebenso ergeht es mir später auch mit dem Leuchtturm von Bengtskär. Er ist der höchste Nordeuropas und sollte daher weithin sichtbar sein. Für mich bleibt er aber veborgen. Das Turun Linna, das größte Schloss Finnlands, entgeht meinen Blicken zum Glück nicht. Dann steuere ich die Altstadt von Naantali an. Es gleicht hier alles einem noblen Seebad, nur dass der Bottnische Meerbusen auch hier gefroren ist. Wieder wage ich mich aufs Eis und beobachte im Gegenlicht der tiefstehenden Sonne Eisfischer, die ihr Glück versuchen. Über das Eisenhüttendorf Fiskars geht es dann nach Helsinki.
Gymnasium mit Engelobservatorium im Hintergrund
Turun Linna - die größte Burganlage in Finnland
Eisfischer bei Naantali
Alte Berbauverwaltungsgebäude in Fiskars
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